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Plakatierungsverbot auf Parkstraße

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Pressemitteilung:

Bad Nauheim, 15. September 2010
Elternbeteiligung auf den Weg gebracht

Erster Schritt zur Familienstadt

CDU und UWG lehnen Mitwirkung auf Augenhöhe ab
Sinan Sert
Stadtrat Sinan Sert setzt sich im Magistrat für Familien ein
Bad Nauheim entwickelt sich zu einer Stadt, die die Bedürfnisse von Familien stärker beachten will. Der Ausschuss für Soziales, Jugend und Senioren plädierte dafür, die Verwaltung mit der Erstellung eines Konzeptes zur besseren Einbindung von Familien und Eltern zu beauftragen.

Die Initiative basiert auf einem hohen Engagement von Eltern. Nachdem Kämmerer Armin Häuser eine Erhöhung der KITA Gebühren angekündigt hatte, organisierte sich eine konstruktive Kritik an seinem Vorhaben. Spätestens dann wurde der Bedarf nach einem organisierten und geregelten Kommunikationsmedium zwischen Stadt und den Familien Bad Nauheims deutlich. Die engagierte Elternschaft wandte sich deswegen mit einer entsprechenden Anfrage an die Stadt. Dem Anliegen wurde auf Initiative von Stadtrat Sinan Sert im Magistrat entsprochen und es bereits im Mai erstmals im besagten Ausschuss vorgestellt.

Bereits dort war die ablehnende Haltung der UWG und CDU Ausschussmitglieder deutlich wahrnehmbar. Auch bei der nun erfolgten eigentlichen Beauftragung der Verwaltung, in Kontakt mit der Elternschaft ein entsprechendes Konzept zu entwickeln, widerstrebte es ihnen, den Familien und Eltern ein Mitwirkungsrecht auf Augenhöhe einzuräumen.

Bad Nauheim hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Stadt entwickelt, die für junge Familien immer interessanter werden kann. Die Ansiedlung von jungen Familien wird für die Zukunftssicherung Bad Nauheims entscheidend sein. Familien richten sich bei der Wahl ihrer neuen Heimat nicht nur nach dem Quadratmeterpreis von Bauland. In den Fokus rückt immer mehr die Art und Weise, wie eine Stadt mit Familien umgeht. Dies haben CDU und UWG offenbar immer noch nicht hinreichend erkannt.

Besonders auffällig ist dabei die Haltung des CDU Stadtverordneten und ehemaligen Vorsitzenden der Jungen Union Bad Nauheim Manfred Jordis. Er nimmt eine strikt ablehnende Haltung gegenüber der Beteiligung der Elternschaft auf Augenhöhe ein. Der ambitionierte Jungpolitiker sieht bei der Erreichung seiner politischen Ziele - ähnlich dem Bundesvorsitzenden der Jungen Union Philipp Mißfelder - offensichtlich Karrierechancen in einem stark ausgeprägten Konservatismus. Es bleibt zu hoffen, dass er sich nicht, seinem Vorbild nacheifernd, zu unbilligen Äußerungen hinreißen lässt – nur um deren Öffentlichkeitswirkung willen.
Im Fokus der parlamentarischen Tätigkeit sollten immer das Wohl und die Interessen der Bevölkerung bleiben. Die Bevölkerung ist der Souverän und ihre Möglichkeiten zur Mitsprache sollten ausgeschöpft werden. Ein Beharren auf der eigenen Debattier- und Entscheidungsautorität als Parlamentarier sollte deswegen reflektiert werden.

Die adäquate Einbindung von Familien, in ihren vielfältigsten Formen von Lebensgemeinschaften, ist der SPD Bad Nauheim ein ganz besonderes Anliegen. Besonders nachdem die rigide Haltung der konservativen Kräfte in Bad Nauheim nun so deutlich geworden ist. Die SPD Bad Nauheim wird sich in Gänze und aller Deutlichkeit dafür einsetzen, dass dem Anliegen der Elternschaft entsprochen wird und ihnen eine geeignete und fundierte Basis zur Mitwirkung bereit gestellt wird.

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