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02. Juni 2012

Mitgliederversammlung 2012

Ort: Bad Nauheim

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Plakatierungsverbot auf Parkstraße

Das Plakatieren in der Parkstraße wurde für Vereine verboten. Parteien dürfen im Wahlkampf allerdings weiterhin plakatieren.

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Pressemitteilung:

Bad Nauheim, 08. Mai 2010
Theater Alte Feuerwachr

UWG: TAF soll ins Sportheim !

Prüfantrag in keinster Weise nachvollziehbar
Sinan Sert
Pünktlich zu den Wetterauer Schultheatertagen geht die UWG mit einem neuerlichen Vorstoß in Sachen Badehaus 2 an das Parlament. Das Theater Alte Feuerwache (TAF), soll dauerhaft aus dem Badehaus 2 raus und nach Möglichkeit ins Sportheim umziehen. Ein Vorgespräch mit den Betroffenen fand allerdings nicht statt. Damit wirft die UWG ein unsägliches Licht auf das alljährliche Theaterfestival, das unzähligen Schülerinnen und Schülern aus der gesamten Wetterau seit Jahren ihre Türen zur Bühne öffnet. Zeitpunkt und Inhalt der UWG Forderung sind ein Schlag ins Gesicht der Theaterfreunde in Bad Nauheim.

Mit viel Wohlwollen kann man den Vorstoß als Versuch auffassen, das Sportheim für alternative Nutzungen erhalten zu wollen und vor diesem Hintergrund als gut gemeinte Initiative werten. Doch bedauerlicherweise werden hier nicht nur zwei wichtige und aktive Bad Nauheimer Vereine – das TAF und die Hiesbach Karnevalisten - gegeneinander aufgewogen und in unnötige Konkurrenz gebracht. Im Detail des Vorstoßes verbirgt sich zudem eine weitere Intention. Die UWG scheint mit ihrer Forderung vor allem den Weg für die überdimensionierten Visionen ihres Bürgermeisters für den Sprudelhof ebnen zu wollen. Jener favorisiert bekanntlich weiterhin die Ankerlösung einer Riesentherme.

Doch noch immer stehen die zwei wichtigen Studien zum Sprudelhof - die Machbarkeitsstudie zum Balneologischen Institut und das Markterkundungsverfahren - den städtischen Gremien und der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung. Das Nutzungskonzept der Koordinierungsguppe Sprudelhof scheint weiterhin nicht in die Diskussion einbezogen zu werden. Die Sprudelhof-Stiftung selbst hat noch nicht beraten, geschweige denn einen Beschluss gefasst. Eine Prüfung dieser Art in Auftrag zu geben, ist deswegen verfrüht. Zeit für Gespräche ist ausreichend vorhanden. Es ist deswegen besonders enttäuschend, dass die UWG Fraktion im Vorfeld mit den Nutzern des Badehaus 2 und somit den Betroffenen das Gespräch nicht gesucht hat.
In Anbetracht der jüngsten Pressemitteilung des Bürgermeisters Bernd Witzel zu eben diesem Thema wird deutlich, dass die UWG Fraktion sich hier vom Bürgermeister instrumentalisieren und auf unprofessionelle Weise treiben lässt:

Zitat Pressemitteilung Stadt Bad Nauheim 05.05.2010: “Der Bürgermeister will diesen Vorschlag dem Magistrat umgehend vortragen und wenn möglich, einen entsprechenden Antrag über die UWG-Fraktion in der Stadtverordneten-versammlung und den entsprechenden Ausschüssen beraten lassen.“

Der Antrag der UWG ging allerdings schon einige Tage vor der Pressemitteilung im Rathaus ein.

Am Erhalt der Vereine haben auch die Bad Nauheimer Sozialdemokraten ein gesteigertes Interesse. Für das Sportheim und die dort engagierten Vereine muss eine annehmbare Lösung gefunden werden. Aber es darf nicht dazu führen, dass ein Bad Nauheimer Verein gegen einen anderen ausspielt wird.

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