Pressemitteilung:
Bad Nauheim, 24. Juni 2010
Theater Alte Feuerwache
SPD begrüßt Absage des Parlaments zum TAF Umzug
UWG holt sich blutige Nase
Die SPD Bad Nauheim begrüßt den Beschluss des Parlaments, von der Prüfung eines Umzugs des Theater Alte Feuerwache (TAF) ins das Sportheim abzusehen. Das Parlament hat auf der gestrigen Parlamentsversammlung mit überwältigender Mehrheit deutlich die UWG in ihre Schranken verwiesen. Mit ihrem jüngsten Vorstoß, das TAF im Sportheim sehen zu wollen, hat die UWG Fraktion
ihren Nachholbedarf in Sachen Kompetenz bzgl. des kulturellen Bereich Bad Nauheims, insbesondere der Theaterkultur, verdeutlicht.
Das TAF als Zugpferd für die Hiesbach Karnelvalisten nutzen zu wollen, wurde mehrmals klar. Eine Vorgehensweise, die nicht nur unnötig Unruhe im Bad Nauheimer Vereinsleben verursacht hatte, sondern auch die Hiesbach in einem uncharmantem Licht erscheinen ließ. Doch diesem Treiben wurde gestern das verdiente schnelle Ende gesetzt. Somit kann das TAF für die nächste Zeit weiterhin mit ihrem anspruchsvollem Programm und ihrem Engagement den Sprudelhof beleben, ohne dabei zum Spielball politischer Klientel-Taktik der UWG Fraktion degradiert zu werden.
Es ist nunmehr das zweite mal, dass die UWG Fraktion im Zusammenhang mit ihren Konzepten für den Sprudelhof bzw. der Zukunft ihrer Nutzer kläglich scheitert. Auch ihre Spielbank-Idee prallte seinerzeit an einem Wall der Vernunft ab. Sogar der damalige Koalitionspartner CDU winkte kopfschüttelnd ab. Den Ideen des Bürgermeisters ergeht es nicht anders. Die unterirdische Therme scheiterte unter anderem am parlamentarischen Widerstand der SPD und der Bevölkerung, die in Massen auf die Straße strömte.
Die SPD Bad Nauheim empfiehlt deswegen der UWG Fraktion dringend, im Vorfeld ihrer Überlegungen endlich auch mal den Kontakt zu den Beteiligten zu suchen und auf unausgereifte Schnellschüsse zu verzichten.
Links:TAF Theater Alte Feuerwache
Dokumente:FNP Artikel: Rundgang Balneologisches Institut
WZ Artikel: Rundgang Balneologisches Institut